Was passiert im Körper wenn ich Angst habe?

FEAR

Dieser Beitrag soll zu einem bewussten achtsamen Umgang mit Angst motivieren, also was Angst haben, in der Angst sein, oder auch jemandem Angst machen betrifft, denn teilweise ist es auch eine Entscheidung die man selbst bewusst treffen kann.

Angst ist ein lebensnotwendiger Urinstinkt. Stell Dir vor unsere Vorfahren hätten bei der Begegnung mit einem Bären keine Angst. Dieser Mensch würde die Begegnung mit einem Bären wahrscheinlich nicht überleben.

Bei Angst und Stress gibt der Hypothalamus der Hypophyse, die wiederum den Nebennieren die Information: Gefahr droht! Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin ausschütten! Dies hat den Hintergrund um entweder in Extremsituationen den Kampf anzutreten oder um flüchten zu können. Die Ausschüttung dieser Hormone ermöglicht es unserem Körper Höchstleistung zu vollbringen, um der Gefahr schnell entkommen zu können. Unsere Muskeln sind kraftvoll, Energie wird bereitgestellt, unser Herz- Kreislaufsystem arbeitet auf Hochtouren. Der Blutdruck steigt. Die Atmung und der Puls werden schneller, die Atmung wird oberflächlicher.

Ist man dann wieder in Sicherheit, werden nach so einer Anstrengung und Action mit einem wilden Tier, Glückshormone ausgeschüttet. Denn die lebensbedrohliche Gefahr konnte erfolgreich gemeistert werden. Der Körper und der Geist können sich somit danach gut entspannen und erholen. Dieser Mensch der das erlebt hat, ist dann eine Erfahrung reicher, glücklich dass alles gut ausgegangen ist und wieder vollkommen mit Körper, Psyche und Geist im Einklang.

Was passiert nun, wenn wir Angst haben und es nicht so klar abläuft?

Es ist ein Unterschied ob ich vor etwas Angst habe, was ich real sehen kann und greifbar ist oder ob ich Angst vor etwas habe, vor etwas Unbestimmtem, nicht genau Nennbarem, das nicht sichtbar, ungreifbar, nicht offensichtlich ist.

Und nun ist es ja meist so, dass ich nicht jedes Mal, wenn ich Angst oder Stress habe davonlaufen kann. Sondern so wie es in unserer modernen Zeit momentan ist, bleibt man im Büro oder zuhause sitzen. Folglich bewegt man sich nicht und die Stresshormone Adrenalin und Cortison verbleiben im Körper und können nicht abgebaut werden. Das Nervensystem bleibt in Alarmbereitschaft, so kann es dann zu psychischen und körperlichen Symptomen kommen wie Erschöpfung, Antriebsschwäche, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Muskelverspannungen, usw.

Vor allem für Schwangere ist es wichtig auf den eigenen Stresspegel zu achten. Das Baby bekommt alles mit. Hatte die Mutter während der Schwangerschaft viel Angst ist die Amygdala (Mandelkern) des Babys aktiviert, auch evtl vergrößert was den Körper in ständiger Alarmbereitschaft und gesteigerter Wachheit halten kann. Ist die Mutter hingegen entspannt und gut orientiert spielt dies eine große Rolle für die Ausprägung des autonomen Nervensystems des Babys.

Wie kann ich Stresshormone abbauen?

Einerseits reduziert Bewegung die Folgen von Stress. Durch die körperliche Bewegung werden die Stresshormone abgebaut und über die Nieren ausgeschieden.

Für die Bewältigung von Stress ist die Fähigkeit der emotionalen Regulation entscheidend. Dafür ist der Hippocampus zuständig, eine Struktur im Nervensystem die dem limbischen System zugehörig ist.

Bin ich mehr in der Angst oder im Urvertrauen?

  • Wenn wir uns durch eine spezielle Wahrnehmungsübung räumlich orientieren wirkt dies auf den Hippocampus, dadurch kann Stress transformiert werden. Die Wahrnehmungsübung und Meditation helfen aus dem Alltag heraus und beruhigen das Nervensystem.
  • In einer Craniosacralen Anwendung kann das autonome Nervensystem beruhigt und somit sehr positiv beeinflusst werden.
  • Den Nieren und der Blase werden nach der TCM die Emotionen Angst und Urvertrauen zugeordnet. Ist der Nierenmeridian geschwächt kann es sich unter anderem in kalten Händen und Füßen, depressiven Verstimmungen, Kreislaufschwäche, Schlafsucht und getrübtem Sehvermögen ausdrücken. Durch bestimmte Griffe an den Nierenmeridianen können diese ausgeglichen werden. Die Emotion verändert sich von der Angst ins Urvertrauen.
  • Die Nebennieren stehen in Verbindung mit dem Wurzelchakra, dieses verbindet uns mit der Mitte der Erde. Das Wurzelchakra oder auch Basischakra genannt, steht für das Urvertrauen, die Stabilität, die Sicherheit, die Erdung, das Leben und das Überleben, den Selbsterhaltungstrieb, den Boden unter den Füßen.
  • Das Urvertrauen zu stärken unterstützt Bewegung an der frischen Luft in der Natur. Auch folgende Sätze nach dem Aufstehen und vor dem Zubettgehen lassen uns mehr in unser Urvertrauen kommen: „Ich bin verwurzelt mit Mutter Erde. Ich bin stabil. Ich fühle mich beschützt, geborgen und geliebt. Ich bin in Sicherheit. Ich vertraue dem Leben.“
  • Mit ätherische Ölen und Bachblüten kann sich jeder selbst dazu verhelfen von der Angst weg und mehr ins Urvertrauen zu kommen. Bachblütenmischungen und Mischungen aus bestimmten ätherischen Ölen zur Raumbeduftung oder für eine Massage an Händen oder Füßen sind ab jetzt neu bei mir erhältlich!
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